Geschrieben von am 10 Juni 2013 in Allgemein | Keine Kommentare

Die Laternenmaste sind voll davon, Pinnwände in Supermärkten ebenso. Da werden neben Möbeln und Fahrrädern Kindersachen angeboten und Aushilfsjobs gesucht. Die Zettel hängen schief dran, sehen abgerissen aus. Die meisten Leute gehen achtlos daran vorbei.
 
Wer einmal den Streifen mit der Telefonnummer abreißt, verliert ihn garantiert in den Tiefen seiner Tasche.

 

Welche Wirkung haben die Werbezettel?

 
Ich unterstelle einmal: keine.
 
Und wenn, dann erreicht man Leute, die man nicht gesucht hat. Denn der Zettel schreit förmlich:

Nimm! Mich! mit! Gib mir eine Chance!

Wenn man eine gute Dienstleistung anbietet, hat man diesen Gang nicht nötig. Im Gegenteil: es schadet sogar dem eigenen Ansehen. Oder haben Sie schon einmal Apple- Werbung am Laternenmast gesehen?
 
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand in dem Moment für die Dienstleistung interessiert, ist gering. Die Leute haben andere Sorgen: Sie müssen gerade ihre Bahn erreichen, das Kind abholen, einkaufen… Sie sind gar nicht aufnahmebereit.
 
Heute gibt es bessere Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen. Denn immer mehr Leute informieren sich zuerst über das Internet zu lokalen Angeboten, zunehmend auch mobil von unterwegs.
 
An dieser Stelle müssen Sie von den Nutzern gefunden werden. Denn genau in dem Moment interessieren diese sich für das Thema und sind aufmerksam.
 
Die Frage lautet also, wie Sie in diesem Moment auffindbar werden. Das bedeutet neben den Techniken der Suchmaschinenoptimierung (SEO) genau zu wissen:

  • Was ist mein Angebot?
  • Wer sind meine Kunden?
  • Wonach suchen sie?
  • Mit welchen Schlüsselwörtern (Keywords) werden sie mich finden?

Erst nachdem Sie diese Fragen geklärt haben, können Maßnahmen wie Content-Marketing, SEO oder die Nutzung von Social Media Kanäle greifen.
 
Kontrollieren Sie dann regelmäßig, welche Ergebnisse Sie jeweils erzielen und passen Sie gegebenenfalls Ihre Aktivitäten an.